Lößnitzer Impressionen
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Schieferlehrpfad

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Schieferloch Blick 2
Der Schieferlehrpfad führt zwischen Lößnitz, Affalter und Zwönitz durch eine einmalige bergbauliche und kulturlandschaftliche Besonderheit im Erzgebirge – den Schieferbrüchen entlang.

Wegweiser
Der Lehrweg beginnt in Lößnitz am Gasthof Dreihansen und erstreckt sich mit insgesamt 11,3 km bis nach Zwönitz zur Brettmühle. Mithilfe von 4 Übersichtstafeln und 16 Lehrtafeln können Sie sich über die geschichtsträchtigen bergbaulichen Gegebenheiten informieren. Infolge der guten Ausschilderung sind Zwischeneinstiege in den Lehrpfad in beiden Richtungen problemlos.

Hängende Gärten von Dittersdorf
Wer sich Zeit nimmt und den Schieferlehrpfad entlang wandert, kann viel Sehenswertes beobachten:

In Dreihansen beispielsweise sieht man Spuren der Landwirtschaft und des Schieferabbaus. Besonders bemerkenswert sind die „Hängenden Gärten von Dreihansen“, die entstanden, als einige der heute ca. 200 Anwohner eine ehemalige Schieferhalde mühevoll stufenweise begradigten, mit Mutterboden auffüllten und bepflanzten.

Naturherberge Affalter
Erreicht man nach einiger Zeit die Naturherberge Affalter können große und kleine Wanderer das schöne und naturbelassene Umfeld genießen oder kulturelle Angebote nutzen. Besonders die „kleinen Entdecker“ werden viel Spaß beim Entdecken von Pflanzen und Tieren haben.

Schieferloch Blick
Natürlich wird man auf dem Lehrpfad an vielen historischen Schieferbrüchen und Zeugen des Schieferabbaus vorbeikommen. Dazu gehören zum Beispiel der Voigtbruch, das Güntherloch, das Karfriedloch, das Toffelloch, bewachsene Halden und die Spellhütte. Seit Jahrhunderten wurde phyllitischer Tonschiefer vielseitig verwendet, besonders als Dachschiefer hatte dieses Baumaterial große Bedeutung. Die wassergefüllten Restlöcher der Schieferbrüche und die Halden bilden heute interessante Biotope und veränderten die Landschaft nachhaltig.

Lutherlinde
Läuft man von Affalter weiter über den Streitwaldweg Richtung Niederzwönitz, kommt man über den Großen Teich zur „Lutherlinde“. Sie wurde zu Ehren Luthers, an seinem 100. Geburtstag 1583 gepflanzt. Der Stammumfang beträgt in etwa 7,25m und der Kronendurchmesser ca. 20m. Es heißt, dass die Lutherlinde das vermutlich älteste Lebewesen im Landkreis sei.

Hasenschwanzbruch mit Bergverwalterhaus
Da sich der Lehrpfad durch Wald, Felder und Wiesen über sanfte Höhenzüge erstreckt, ist eine teilweise wechselnde Flora und Fauna anzutreffen. Wanderer mit unterschiedlichen Interessen, z.B. Geologie oder Eisenbahngeschichte werden nicht enttäuscht sein. Wanderschuhe sind empfehlenswert.
 
 
© Stadt Lößnitz
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