Lößnitzer Impressionen
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Weihnachtsausstellung Klöppelkunst

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Weihnachtsausstellung Klöppelkunst

Zum Weihnachtsmarkt 2014 fand in der Dampfbrauerei Lößnitz eine Weihnachtsausstellung zur Klöppelkunst mit dem Titel:
500 Jahre Barbara Uthmann - 65 Jahre Lößnitzer Klöppelschule - 65 Mosaiksteine Lößnitzer Klöppelkunst statt.
Es wurde versucht, beginnend bei der Gestaltung einer Wandfläche über das Leben und Wirken von Barbara Uthmann und einigen Höhepunkten der Feierlichkeiten zu ihrem 500. Geburtstag in Annaberg-Buchholz es lebendig darzustellen.
Die Aussage „Alles kommt vom Bergwerk her“ galt über viele Jahrzehnte, man kann auch sagen Jahrhunderte für unseren Heimatort Lößnitz. Das Bergwerk prägte nicht nur das Klöppeln hier im Ort. Am Beispiel der „Grand Seniorin“, Christine Grund, deren Schwiegermutter bereits als Klöppellehrerin in Affalter tätig war und Christine Grund, allein bis 1993, 196 Mädchen namentlich auf ihrem Mosaikstein nennen konnte, denen sie in einer Gruppe diese Kunst beibrachte. Meist klöppelten „Generationen“ von Familienmitgliedern, wie an Hand der Familie Müller auf dem Hohlweg in Lößnitz, die mütterlicher- bzw. väterlicherseits bereits von der Uroma Magdalena Lorenz (geb. Kirsten - 1933-2013), den Großeltern Ruth Lorenz (geb. Gerlach – 1909-1983), der Schwester Conni Kaulfuß - *1962 über die Mutti Ivett Müller (geb. Lorenz - *1973) bis hin zur Tochter Luci Müller *2005 die Kunst des Klöppelns pflegten.
Da waren auch Zeiten dabei, wo die Omas mit „Heimarbeit Klöppeln“ sich Geld für den Lebensunterhalt verdienten.
Die Hauptwandfläche in der Ausstellung füllten die bunten Mosaiksteine mit 94 Namen ehemaliger und auch noch mancher heute klöppelnder Mädchen und Frauen. Ergänzt wurden die durch die Namenslisten auf den Steinen der bereits genannten Christine Grund, dazu kamen Ruth Hiltmann, Dorothea Schnädelbach, Hannelore Tätzner und noch andere, die kurzzeitig ab 1981 in der Oberschule „Fritz Große“ als Klöppellehrerin fungierten. Nicht gezählt, aber auf einem Foto von 1949 „Klöppelschule Lößnitz“ sind Mädchen mit dem damaligen Frl. Wendler.

Die „500“ Mosaiksteine zu Ehren Frau Barbara Uthmann - das große Ziel wurde nicht verfehlt, da hier in der Ausstellung auf keinem Fall alle die noch heute klöppelnden Mädchen und Frauen erfasst wurden.

Es war nur ein Anfang! Zur Vervollständigung unserer Chronik wäre es wünschenswert, dass Sie sich weiterhin bei Frau Kranich (Reisebüro) oder auch in der Bäckerei „Friedrich“ melden, damit eventuell alle Lößnitzer, Dittersdorfer, Affalterer, und Grünaer Klöpplerinnen erfasst werden können.
Zwei kleine Mädchen, Charlotte Scheller und Helene Jähn, bekräftigten mit ihrem Schauklöppeln am Samstag und Sonntag so, dass wieder eine Kindergruppe in Lößnitz auf die Beine zu stellen sein wird. Als Ergänzung kommt noch eine Gruppe Erwachsener in der Altstadt dazu.
Sie können sich melden!

Was wäre die Ausstellung aber ohne die Vielfalt an Klöppelarbeiten von den 29 Ausstellerinnen mit ihren ca. 280 ausgestellten Klöppelkunstwerken gewesen? Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank!
Dank auch den Honoratioren der Stadt Lößnitz, voran dem Bürgermeister, Herrn Gotthard Troll, Frau Christel Freund (Kultur) und Herrn Matthias Rockstroh (Archiv) von der Stadtverwaltung Lößnitz (nebst Ehefrau Petra) und Frau Tabea Schütze von der Stadtbibliothek Lößnitz.
Dank auch für die Unterstützung der Helfer, Frau Sonja Decker, Frau Hannelore Rehm, Herrn Siegfried Haas und Herrn Lutz Walther sowie den Schülern Elias Rudolph und Derrik Kienast, die durch die Ausstellung führten.

Heidrun Siegert (Organisator und Durchführer)

 
 
© Stadt Lößnitz
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